Rote Forelle aus dem Erlenbach und das Kloster in Schöntal haben es der Gewinnerin angetan
Wenn man etwas gewinnt, dann heißt das normalerweise zurücklehnen und genießen. Beim Gewinn des Euro-Preisausschreibens von Heilbronner Stimme und DEHOGA war das etwas anders. Genießen ja, aber kräftig in die Pedale treten, hieß es für die Gewinnerin Simone Schwarz am vergangenen Sonntag. Denn Sie hatte eine Radtour durch das Jagsttal gewonnen. Vorbei an Möckmühl, Jagsthausen, dem Kloster Schöntal und Dörzbach mit kulinarischem Ende in der Jagstmühle in Heimhausen. Geführt von Steffen Schoch, dem Geschäftsführer der für die überregionale Tourismusvermarktung in der Region Heilbronn-Franken zuständige WHF.
Nr. 23/2003 (1. Juni 2003)
Gewinn vom DEHOGA- und Stimme-Euro-Preisausschreiben eingelöst
Rote Forelle aus dem Erlenbach und das Kloster in Schöntal haben es der Gewinnerin angetan
Wenn man etwas gewinnt, dann heißt das normalerweise zurücklehnen und genießen. Beim Gewinn des Euro-Preisausschreibens von Heilbronner Stimme und DEHOGA war das etwas anders. Genießen ja, aber kräftig in die Pedale treten, hieß es für die Gewinnerin Simone Schwarz am vergangenen Sonntag. Denn Sie hatte eine Radtour durch das Jagsttal gewonnen. Vorbei an Möckmühl, Jagsthausen, dem Kloster Schöntal und Dörzbach mit "kulinarischem Ende" in der Jagstmühle in Heimhausen. Geführt von Steffen Schoch, dem Geschäftsführer der für die überregionale Tourismusvermarktung in der Region Heilbronn-Franken zuständige WHF.
Früh um 9 Uhr ging es los. Start war in Bad Friedrichshall-Jagstfeld. Eine Ecke, in die Simone Schwarz, die in Leingarten zu Hause ist, nur selten kommt. Deshalb war Sie umso mehr voller Erwartung auf das, was Sie, die einen Hauptpreis beim Euro-Preisausschreiben von Heilbronner Stimme und DEHOGA gewonnen hatte, erwarten würde. Als Begleiter hatte sie ihren Ehemann Michael mitgebracht. Ausgestattet reichlich Wasser und "behütet" gegen die stechende Sonne, startete das kleine Radteam unter Leitung von Steffen Schoch, Geschäftsführer der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH (WHF) auf dem Kocher-Jagst-Radweg in Richtung Hohenloher Land.
Einen ersten Halt machen die Radler beim Schloss Assumstadt. Das im Jahre 1769 erbaute Kleinod mit seinem wunderschönen Park, dem Wildgehege und dem barocken Schloss werden auch heute noch von den Besitzern bewohnt. Eigenartig aber imposant wirkt es, das farblich extravagand gestrichene Gebäude aus der Mitte des 18. Jahrhunderts in seinem natürlichen Umfeld.
Vorbei geht es an Möckmühl. Ein Großteil der Stadtbefestigung ist noch erhalten. Schöne Fachwerkhäuser, allen voran das historische Rathaus, schmücken die alte Stadt, deren Geschichte eng mit dem "Ritter mit der eisernen Hand" verbunden ist. 1519 verteidigte Götz von Berlichingen die Stadt vor dem Schwäbischen Bund. Bevor die Radlergruppe in Jagsthausen und dem Kloster Schöntal die nächste Verschnaufpause macht, geht es durch Widdern. Baden-Württembergs kleinste Stadt. Simone Schwarz ist begeistert: "Hier war ich vorher noch nie! Ich komme bestimmt mal wieder!"
Im Kloster Schöntal stärkt sich die Gewinnerin erst mal mit deftigen Maultaschen. Ihrem Gatten haben es die Weißwürste angetan. Wenn diese auch das 11 Uhr - Läuten nicht hören sollten, so schmecken sie doch bestens nach den ersten 48 Kilometern auf dem "Drahtesel". In einer Führung durch das Kloster erfährt die Gruppe von den Ursprüngen des Klosters, die in das Jahr 1157 zurück gehen. "Teile aus dieser Zeit sind noch erhalten", sagt der einst als "Zivi" dort arbeitende und heutige Elektrotechnikstudent, der die Führung macht. Die "alte Abtei" stammt aus dem frühen 17. Jahrhundert, die "neue Abtei" aus der Mitte des 18. Jahrhunderts.
Sehenswert ist dort das bemerkenswert verzierte Treppenhaus.
Die heute sichtbare barocke Kirche wurde 1708 bis 1728 nach Plänen von J.B. Neumann erbaut, der auch die Residenz in Würzburg schuf. Auffallend ist die schöne, helle Wirkung im Innern.
Nun geht es in die zweite Etappe. Die Sonne sticht erbarmungslos auf die Radler ein. Ein kleines Waldstück bei Marlach bringt eine leichte Abkühlung bevor wir dann das mittelalterliche Krautheim erreichen. Danach weitet sich das Tal und wir radeln unterhalb der Rebhänge auf die Weingemeinde Klepsau zu. Von hier aus ist es nur noch ein Katzensprung bis zum Zielort Heimhausen.
Nach gut 85 Kilometern ist das Endziel erreicht und die leckeren roten Bachforellen aus dem Erlenbach, die "Mistkratzerle" sowie die frischen Spargel und ein toller trockener Weißwein aus Franken belohnen die Radler für die Mühen in der "Jagstmühle" in Heimhausen. Simone Schwarz ist überzeugt: "Unser nächstes Urlaubsziel lautet auf alle Fälle mal wieder Hohenlohe", sagt sie und fügt hinzu, dass sie beim nächsten Preisausschreiben gerne auch mal einen Hubschrauberrundflug - natürlich über die Region Heilbronn-Franken - gewinnen würde. Na denn!
Weitere Informationen erhalten Sie bei der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH unter Telefon 07131 - 7669 860 oder im Internet unter www.heilbronn-franken.com.
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