Einmaliges Entwicklungspotenzial für schweizerische Unternehmen in der Region Heilbronn-Franken
Chancen und Herausforderungen für junge Ingenieure, Beteiligungsmöglichkeiten für schweizerische Investoren sowie die Möglichkeiten für eine deutsch-schweizerische Wirtschaftskooperation waren die Themen, mit welchen die Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH (WHF) das starke Stück Baden-Württemberg im TECHNOPARK WINTERTHUR präsentierte. Die Präsentation wurde begleitet von zahlreichen Unternehmern der Region als auch durch Wirtschaftsminister Dr. Walter Döring.
Nr. 14/2003 (31. März 2003)
Ausstellungspräsentation in Winterthur/Schweiz verlängert
Einmaliges Entwicklungspotenzial für schweizerische Unternehmen in der Region Heilbronn-Franken
Chancen und Herausforderungen für junge Ingenieure, Beteiligungsmöglichkeiten für schweizerische Investoren sowie die Möglichkeiten für eine deutsch-schweizerische Wirtschaftskooperation waren die Themen, mit welchen die Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH (WHF) das "starke Stück Baden-Württemberg" im TECHNOPARK WINTERTHUR präsentierte. Die Präsentation wurde begleitet von zahlreichen Unternehmern der Region als auch durch Wirtschaftsminister Dr. Walter Döring.
"Die Qualität der Veranstaltungen war gut. Alles in allem hätten wir uns aber schon etwas mehr Resonanz erhofft", resümiert Steffen Schoch, Geschäftsführer der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH (WHF) die Präsentation der WHF in Winterthur. Die Qualität der Gäste und das Interesse der anwesenden Gäste vor allem aus dem Bankenwesen, aus Unternehmensberatungen und der Hochschulen sei jedoch überaus hoch gewesen. Erfolgversprechende Kontakte konnten geknüpft werden, die es nun zu pflegen gelte, so der Wirtschaftsförderer der sich vor allem über die starke Unterstützung der heimischen Unternehmen und WHF-Gesellschafter freute.
Wirtschaftsminister Dr. Walter Döring hob in seiner Eröffnungsrede die Bedeutung der deutsch-schweizerischen Zusammenarbeit hervor. Mit einem baden-württembergischen Anteil von 24% an den gesamten Einfuhren der Schweiz aus Deutschland und über 36% Anteil an den Deutschland-Exporten der Schweiz, sei die Schweiz einer der wichtigsten Handelspartner des erfolgreichen Bundeslandes Baden-Württemberg, betonte der Minister.
Ein weiteres Indiz dafür, dass die Schweiz und Baden-Württemberg interessante Gemeinsamkeiten haben, sind die über 30% Anteil der ausländischen Unternehmen in Baden-Württemberg die auf Rang zwei von der USA (18,3%) und auf Rang drei von Frankreich (11,1%) gefolgt werden.
Als Partner für deutsch-schweizerische Wirtschaftsbeziehungen präsentierte Generalkonsul Jörg Flühmann den Swiss-Business-Hub Germany. "Wir liefern Informationen zum Beschaffungsmarkt Schweiz, erteilen Auskünfte über Institutionen und Organisationen der Schweizer Industrie und sind die direkte Anlaufstelle für KMU´s aus der Schweiz und Liechtenstein, die Geschäftsbeziehungen nach Deutschland suchen", stellte der Generalkonsul dar. Flühmann fand sogar während der Tagung Interesse daran, den Schweizer Wirtschaftstag 2004 in der Region Heilbronn-Franken durchzuführen. Erste Gespräche mit der IHK Heilbronn-Franken und der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH sollen in den nächsten Wochen geführt werden.
Dass es nicht leicht sein wird, den schweizerischen Jungingenieuren die beruflichen Herausforderungen in der Region Heilbronn-Franken schmackhaft zu machen, das war Steffen Schoch von Beginn an klar. "Trotz gewachsener Arbeitslosenquote suchen die führenden Unternehmen der Region aber ständig hochqualifizierte Fachkräfte. Vor allem Ingenieure in den Bereichen Maschinenbau, Mechatronik, Elektrotechnik und Informationstechnologie", weiß Schoch. Diese könnten in der Schweiz gefunden werden, da die dortigen Hochschulen derzeit deutlich über Bedarf ausbilden.
Unternehmen der Region Heilbronn-Franken wie Bosch, Bürkert, ebm, GEMÜ und KRIWAN präsentieren vor den Studenten der Zürcher Hochschule Winterthur die beruflichen Möglichkeiten und Entwicklungschancen und hatten für 15 Studenten interessante Schnupperpraktikantenplätze im Reisegepäck. Bereits in den nächsten Wochen werden die Studenten in die Region Heilbronn-Franken reisen, um sich vor Ort ein Bild zu machen. Schoch: "Es ist besonders wichtig, dass sich den jungen Menschen vor Ort ein Bild von den Unternehmen, unserer Landschaft und der kulturellen Vielfalt der Region machen. Vielen ist ja überhaupt nicht bekannt, dass es außer Stuttgart auch noch etwas anderes in Baden-Württemberg gibt." Der WHF-Chef ist sich sicher, dass sich gerade die persönlich gewonnen Eindrücke vor Ort bei den jungen Ingenieuren am besten verfestigen und nachhaltig wirken.
Bei den Fragen der Investitionsmöglichkeiten in der Region Heilbronn-Franken war für die anwesenden Banken- und Unternehmensvertreter die große Anzahl der zur Übernahme anstehenden Firmen überraschend. "Allein in der Region Heilbronn-Franken werden nach Schätzungen der IHK Heilbronn-Franken in den nächsten fünf Jahren jedes Jahr etwa 1.500 Unternehmen zur Übernahme anstehen", stellte Steffen Schoch vor. Dabei geht es auch um viele hundert Arbeitsplätze, die durch eine Übernahme gesichert werden können. Dr. Ekkehard Hein, Verbandsdirektor des Regionalverbandes Franken stellte in einer ausführlichen Übersicht die attraktiven Wohnstandorte, das hohe Arbeitskräftepotenzial als auch die 13 überregional bedeutsamen Gewerbestandorte der Region Heilbronn-Franken vor, welche allesamt voll in die Verkehrs- und Siedlungsstruktur integriert sind und interessierten Investoren exzellente Entwicklungsmöglichkeiten für die Zukunft bieten.
Auf Wunsch des TECHNOPARK WINTERTHUR wurde die Ausstellungsdauer für die Wanderausstellung "Heilbronn-Franken - 4.700 Quadratkilometer Zukunft" um weitere 14 Tage verlängert. Damit stellt die Ausstellung auch den Rahmen für eine Veranstaltung der Steinbeis-Stiftung mit Prof. Dr. Johann Löhn dar.
Weitere Informationen und Anmeldung im Internet unter www.heilbronn-franken.com/winterthur.
Weitere Informationen erhalten Sie bei der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH unter Telefon 07131 - 7669 860 oder im Internet unter www.heilbronn-franken.com.
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