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Mit einem neuen Markenauftritt und mit einem neuen Gesicht geht die Künzelsauer Berner-Gruppe an den Start.
Als Leiter Marketing international war Ulf Loesenbeck maßgeblich an der Entwicklung des neuen Slogans „Experten aus Leidenschaft“ beteiligt, als Chef der neuen deutschen Berner-Vertriebsgesellschaft ist der 38-Jährige nun dafür zuständig, das neue Firmenmotto im Alltag umzusetzen.
Ambitioniert
„Der Kunde muss uns die Veränderung auch abnehmen“, sagt er. Ihm ist durchaus bewusst, dass sich dahinter eine große Aufgabe verbirgt. „Das Ziel ist ambitioniert. Dazu muss man die richtigen Rahmenbedingungen schaffen und für ein ordentliches Arbeitsklima sorgen.“ Nach den von mehreren Chefwechseln geprägten vergangenen Jahren geht es ihm nun in erster Linie darum, „dass die Leute wieder Vertrauen in die Führungskräfte haben“, sagt Loesenbeck.
Nicht nur für Deutschland gilt die neue Marke, die den Spruch „Leistung verbindet“ ersetzt, sondern für ganz Europa – damit haben die Künzelsauer jetzt erstmals einen einheitlichen Auftritt. Bisher war nur das Logo in allen Berner-Ländern gleich gewesen. „Wir haben dem Logo einen Stempel aufgedrückt“, sagt Konzernchef Jörn Werner. Wichtig ist ihm, dass der neue Slogan die Mitarbeiter in den Vordergrund rückt. „Die Menschen machen den Unterschied“, sagt er.
Interne Lösung
Für Loesenbeck ist das Geschäft sogar zu 99 Prozent von den Menschen getrieben. „Man muss mit den Leuten reden und viel zuhören“, sagt er. „Das habe ich in den letzten fünf Jahren gelernt.“ Dass der Ingelfinger im Gegensatz zu seinem Vorgänger aus dem Unternehmen kommt, sieht er als einen Vorteil an. „Das gibt den Leuten Sicherheit.“ Was sich auf die Motivation auswirke. „Ziel Nummer eins ist, dass die Mannschaft stabil ist.“ Im Vertrieb sieht der Vater dreier Töchter auch in Deutschland noch „enorme Möglichkeiten“.
Zu tun gibt es viel: Im vergangenen Geschäftsjahr ist der Künzelsauer Konzern beim Umsatz fast zweistellig gewachsen. Im laufenden Geschäftsjahr will Berner die Umsatz-Milliarde packen. „Unsere Planung ist ein bisschen drunter“, sagt Jörn Werner. „Also werden wir etwas zukaufen müssen, um das zu schaffen.“
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