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Startschuss für Experimenta

     
 
 

6.5.08

 

150 Exponate und Stationen wird es auf den etwa 8700 Quadratmetern Nutzfläche geben. Unter anderem wird es um Energie und Umwelt gehen. Die Besucher können dabei auch dieses Körperkraftwerk betreiben.

Am Dienstagnachmittag ist Spatenstich. Wenn es um die Experimenta, das neue Science Center im Hagenbucher geht, dann wird sogar Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach euphorisch. In der Einladung zum Bauauftakt schreibt das Stadtoberhaupt von der „spektakulären Lern- und Erlebniswelt für Naturwissenschaften und Technik“.

Der Zeitrahmen für die Bauarbeiter ist eng: Ende September, Anfang Oktober 2009 wird die Eröffnung sein. Das Raumprogramm für den in den Jahren 1936 und 1937 erbauten Saatenspeicher, einen verklinkerten Industriebau, und sein modernes Gegenstück umfasst etwa 7500 Quadratmeter. Die Ausstellungsfläche wird 2500 Quadratmeter ausmachen, die Fläche für Sonderausstellungen 600. Die weiteren Gebäudebereiche sind fünf Labore (500 Quadratmeter), Gastronomie (400), Veranstaltungsräume (260 Quadratmeter für etwa 270 Personen). Die Außenfläche zwischen Hagenbucher und Insel-Hotel ist etwa 1000 Quadratmeter groß.

„Entdecken, erleben, erkennen“ ist das Motto des interaktiven Technikmuseums. E-Werk, Netzwerk, Spielwerk heißen auf den drei Ausstellungsebenen die Themen. Etwa 150 Exponate werden sich um Quellen der Energie drehen, um Kommunikation und Medien sowie um Musik und Bewegung. Die 150 Experimentier-Stationen werden entweder von Spezialfirmen oder in der Region gebaut: Firmen wie Audi (Neckarsulm), Bosch (Abstatt), Getrag (Untergruppenbach) oder etwa Schunk (Lauffen) werden die Experimenta-Macher unterstützen.

Die Kosten-Berechnungen gehen von 29 Millionen Euro aus, wobei das Bauwerk von Stadt, Land und Sponsoren finanziert wird, der Innenausbau, die Außenanlagen, die Ausstattung mit Exponaten und die Gastronomie finanziert die Dieter-Schwarz-Stiftung. Sie trägt auch alle Betriebs- und Personalkosten.

Quelle Heilbronner Stimme vom 6. Mai 2008 von Iris Baars-Werner www.stimme.de

 
         
         
 

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