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Region finanziert Planungen für A6 vor

     
 
 

27.11.07

 

Vereinbarung mit dem Land Baden-Württemberg soll den  Autobahnausbau beschleunigen und die Entwicklung der Region unterstützen.

Sieben Unterschriften sollen den Weg zum sechsspurigen Ausbaus der A 6 in Richtung Osten verkürzen: Am heutigen Dienstag haben in Löwenstein Regierungspräsident Dr. Udo Andriof sowie Vertreter der regionalen Politik und Wirtschaft eine Vereinbarung zur Vorfinanzierung für die Vorplanung weiterer Teilabschnitte zugestimmt: Bretzfeld bis Öhringen (11,5 Kilometer), Kupferzell bis Ilshofen/Wolpertshausen (13,5 km) und Kirchberg bis Crailsheim (9,5 km). Damit die Vorplanung bis 2009 vorliegt, hat Heilbronns Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach gleichzeitig den ersten Auftrag unterschrieben: Als Grundlage für die Planungsarbeit werden zunächst genauere Verkehrsprognosen gebraucht, parallel startet die Suche nach geeigneten Planungsbüros.

Nach dem Konzept fallen in den kommenden drei Jahren Kosten in Höhe von 812 000 Euro für Planung, Personal und Verkehrsuntersuchung an. Die Hälfte davon übernimmt die regionale Wirtschaft. Davon trägt die IHK Heilbronn-Franken 90 Prozent, der Arbeitgeberverband Heilbronn-Franken zehn Prozent. Die andere Hälfte teilen sich die Landkreise Heilbronn, Hohenlohe und Schwäbisch Hall und die Stadt Heilbronn zu gleichen Teilen.

Die vorgezogenen Planungen der ersten beiden Teilabschnitte Weinsberg bis Bretzfeld (10 km) und Öhringen bis Kupferzell (10 km) liegen bereits vor. Dafür wurden ursprünglich rund 409 000 Euro bereitgestellt, von denen etwas mehr als 149 000 Euro nicht gebraucht wurden.

Das bedeutet: Für die Vorfinanzierung müssen statt 812 000 Euro nur 663 000 Euro neue Mittel zur Verfügung gestellt werden. Der Anteil der Stadt Heilbronn und der Landkreise beträgt damit je 83 000 Euro.

Dank der Initiative der Region ist der Abschnitt Weinsberg bis Kupferzell zwischenzeitlich in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen und als „vordringlich“ eingestuft worden. Der Abschnitt Kupferzell bis Crailsheim dagegen ist lediglich in der Kategorie „Weiterer Bedarf mit Planungsrecht“ eingestuft.

Mit den angestrebten vorgezogenen Planungen wollen die Vertreter der Region den Ausbau auch dieses Abschnitts forcieren.

An der Unterzeichnung nahmen als Regionsvertreter teil:

Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach, Heilbronn
Landrat Detlef Piepenburg, Kreis Heilbronn
Landrat Helmut M. Jahn, Hohenlohekreis
Landrat Gerhard Bauer, Kreis Schwäbisch Hall
Präsident Thomas Philippiak, IHK Heilbronn-Franken
Hauptgeschäftsführer Heinrich Metzger, IHK Heilbronn-Franken

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Heilbronn-Franken ist die bedeutendste Rotweinregion Deutschlands und die größte Weinbauregion in Württemberg.
Die in der Region vertretenen Anbaugebieten Baden, Württemberg und Franken arbeiten in der "Südschiene" als starke weinbaupolitische Kraft in Deutschland beispielhaft und erfolgreich zusammen. Der Wein trägt als Markenzeichen unseres Landes zum guten Image der Region bei. Er vermittelt in Verbindung mit der Landschaft und ihrer Kultur ein besonders positives Lebensgefühl. Wo Wein angebaut wird, da lebt man gerne.
Hermann Hohl, Präsident des Weinbauverbandes Württemberg
Weinbauverband
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"Ein funktionierendes Bankwesen ist elementare Grundlage für eine aufstrebende Wirtschaftsregion.
Die Banken und Sparkassen der Region Heilbronn-Franken bieten diese Basis. Die Bankstellendichte liegt über den Vergleichswerten des Landes und des Bundes. Dies ist ein Indiz dafür, dass die Banken in diesem Wirtschaftsraum ein interesantes Potenzial sehen – gleichzeitig spricht dies für einen ausgeprägten Wettbewerb."
Hans Hambücher, Vorsitzender des Vorstands der Kreissparkasse Heilbronn
Kreissparkasse Heilbronn