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Zukunftsfonds erschließt zusätzliche Kapitalquelle

     
 
 

22.6.07

 

 

Der Zukunftsfonds Heilbronn(ZFHN), den einige Heilbronner Unternehmerfamilien mit einem zweistelligen Millionenbetrag ausgestattet haben, nimmt langsam aber sicher Gestalt an: Visuell, denn die Gesellschaft hat jetzt ein Logo und ist seit neuestem auch im Internet präsent. Inhaltlich, denn Geschäftsführer Tom Villinger (früher Innovationsfabrik Heilbronn) hat bei einem Kongress in Neckarsulm erstmals die Ziele des Fonds öffentlich dargelegt.

Und nicht zuletzt finanziell, denn die am Dienstag geschlossene Kooperation mit dem von der Bundesregierung und einigen Großkonzernen gespeisten High-Tech-Gründerfonds bietet ganz neue Perspektiven. Dort warten nämlich über 270 Millionen Euro darauf, in junge Hightech-Firmen investiert zu werden. Der ZFHN ist übrigens exklusiver Partner des High-Tech-Fonds für das ganze Land Baden-Württemberg. „Gemeinsam können wir junge, innovative Firmen an den Start bringen und damit auch neue Arbeitsplätze in der Region schaffen“, freut sich Villinger. Bedingung für eine Kapitalspritze des ZFHN ist nämlich, dass die zukunftsträchtigen Firmen ihre Aktivitäten nach Heilbronn verlagern.

Neues Investment Welche Dimension die Arbeit des Fonds hat, lässt sich am Beispiel der Firma Greenovation erkennen: Die Freiburger Gründung hat ein Verfahren entwickelt, mit dem bestimmte Proteine sicher und kostengünstig hergestellt werden können. Im Labor funktioniert die Technik bereits, jetzt geht es darum, sie großtechnisch umzusetzen. Mittelfristig sieht Villinger „attraktive Wachstumspotenziale“ - bis es aber so weit ist, brauchen die Gründer Geld. Mit 3,5 Millionen Euro hat sich die Zukunftsfonds Heilbronn GmbH & Co. KG an Greenovation beteiligt. Im Gegenzug haben die Freiburger den Sitz ihres Unternehmens an den Neckar verlagert, zurzeit läuft die Suche nach einem geeigneten Produktionsstandort. Greenovation ist die dritte Firma, an der sich der ZFHN beteiligt hat - die andere beiden sind die in der Heilbronner Innovationsfabrik ansässige Firma Optotools, ein Spezialist für Laser für industrielle Anwendungen, und Panatecs, ein Dienstleister für Bioanalyse.

Mit weiteren zwei Jungunternehmen stehen die Verhandlungen vor dem Abschluss - Geschäftsführer Villinger möchte diese beiden Beteiligungen an Firmen bis Juli unter Dach und Fach haben. Beide Firmen würden nach Heilbronn umziehen.

Quelle Heilbronner Stimme vom 21. Juni 2007 von Manfred Stockburger www.stimme.de

Weitere Informationen unter

Heilbronn-Franken/Gründerarena/Rrisikokapital
 
         
         
 

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