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Aluca bezieht die neue Produktionshalle

     
 
 

13.11.06


 

Von zwei Mitarbeitern auf über 100: Für solche Entwicklungen benötigen viele Unternehmen oft Jahrzehnte. Aluca hat das in nur zwölf Jahren geschafft und bezieht jetzt eine neue Produktionshalle. Aluca produziert extrem leichte und zugleich robuste Fahrzeugeinrichtungssysteme aus Aluminium.

Wer von Hall in Richtung Gaildorf fährt, kann "Aluca" in Uttenhofen nicht übersehen. Die riesige Produktionshalle wurde jetzt eingeweiht. Aluca baut dort Einrichtungen aus Aluminium für Fahrzeuge und fertigt Metallteile für andere Firmen.

Aus dem Handwerksbetrieb seines Vaters hat Friedrich Beißwenger ein modernes Unternehmen gemacht, das europaweit Fahrzeugeinrichtungen verkauft. Gestern wurde die neue Halle in Uttenhofen eingeweiht. Dort fertigen Mitarbeiter Schubladen, Werkbänke und andere Teile. Am alten Standort in Hall werden weiterhin die Einrichtungen in die Fahrzeuge montiert. Die Halle hat 3,5 Millionen Euro gekostet und ist 6500 Quadratmeter groß. "Das ist ein Fläche, die neun mal so groß ist wie unsere Rosengartenhalle und das Dorfgemeinschaftshaus zusammen", betont Rosengartens Bürgermeister Jürgen König.
 
Ein solcher Aufstieg geht nicht ohne eine zündende Idee. "Wir waren die ersten, die Fahrzeugeinrichtungen aus Aluminium hergestellt haben", sagt Friedrich Beißwenger. Bis zu 50 Prozent Gewichtersparnis bringen diese Einrichtungen gegenüber herkömmlichen Schränken, Schubladen und Werkbänken aus Metall oder Holz.
 
"Ich muss einfach bei euch einkaufen, weil eure Einrichtung 200 Kilogramm weniger wiegt", diesen Satz habe neulich ein Kunde zu Marketingleiter Johannes Ilg gesagt. Bei Servicefahrzeugen und Handwerkerautos sei es entscheidend, dass sie leicht sind, um möglichst viele Teile zuladen zu können. Außerdem werde von Behörden und Versicherungen immer mehr darauf geachtet, dass das Höchstgewicht bei Autos nicht überschritten wird. Letztendlich zahlt sich ein niedrigeres Gewicht auch bei der Ökobilanz und im Geldbeutel aus - man spart bis zu einem Liter Benzin auf 100 Kilometer.
 
Um individuell und kostengünstig zu produzieren, setzt man auf ein Baukastensystem bei den Einrichtungen. Die Teile werden von Maschinen in der Produktionshalle meist vollautomatisch hergestellt. Sogar ein richtiger Roboter, der bis zu 100 Kilogramm Material wuchten kann, ist am Werk.

Quelle Haller Tagblatt von Tobis Würth vom 11.11.2006 siehe www.hallertagblatt.de

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